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Lachsalven und Durststrecken

 

WIE WAR’S BEI . . . der Kappensitzung der Breisgauer Narrenzunft im Freiburger Konzerthaus?.

Geschrieben von Simon Höhl - Badische Zeitung

 

 Bild Kappensitzung BNZ Freiburg

"Jetzt geht’s los!", singen die Narren am Ende der Kappensitzung, und der Refrain des Freiburger Narrenmarsches ist durchaus Programm. Am Samstagabend hat die Breisgauer Narrenzunft einen ersten Höhepunkt dieser Fasnetsaison gefeiert – und es dabei geschafft, den Konzerthaussaal zu rocken. Ein Abend mit Schrebergarde, Stadionfrage, Schunkelrunde und einem schönem Versprecher.

Der erste Eindruck
Gleich geht der große Kappenabend los, doch das Entree im Konzerthaus ist aufgeräumt leer. Niemand zu sehen. Doch leises Glöckchen- und Schellenklingeln ist zu hören: Oben warten die Hästräger der Breisgauer Narrenzunft (BNZ), um in den Saal einzuziehen.

Die Haupt-Sache
Der Saal ist voll. An langen Tischreihen sitzen auffallend viele Leute mit ausgefallenem Putz auf dem Haupt: Katzenschwanzmützen, Strohhüte, Leopardenöhrchen, Paillettenhüte, ein roter Federmopp, zwei grüne Wipp-Fühler und elf güldene Schiffchen: Der Elferrat sitzt auf dem Bühnen-Rathausbalkon. Er hat sich jüngst als Bürgermeister-Kandidaten-Kaderschmiede erwiesen, doch Stefan Schillinger zog nicht ins Gottenheimer Rathaus ein, Jürgen Schmidt nicht ins Merdinger. "Vielleicht hätt’ besser der ADAC seine Stimmen ausgezählt", meint Magister Bertold Schwarz, alias Peter Kalchthaler und rät: "Elfer bleib bei deiner Kapp’."

Das Ambiente
Bedeckt hält sich der Konzerthaussaal in puncto lustig. Seine edle Zurückhaltung macht’s der Stimmung schwer, trotz tollem Bühnenbild. Dabei lässt sich die BNZ weder in Bild (Schnitzelbank der Fasnetrufer) noch Ton lumpen (O-Ton Markus J. Weber: "Wir sparen nicht an Narretei."). Mehr gemütliche Schunkel- und Schenkelklopfernähe hatte früher der Kolpingsaal geboten. Doch der soll mehr Miete kosten, klagt Mönch Bertold und bekennt: "S’Konzerthaus isch uns eh viel lieber." Er predigt auch zum neuen SC-Stadion: "Man könnt’ es gut im Westen bauen, wo’s Platz hat im Revier, und schon formiert sich Widerstand – St. Florian, wir danken dir." Die BNZ-Clownerie klärt die Standortfrage betont subtil – zur Melodie von "Go West".

Der Promifaktor
Oberbürgermeister Dieter Salomon und Lebensgefährtin Helga Mayer, Finanzbürgermeister Otto Neideck und Landtagsabgeordnete Gabi Rolland sind da. Doch die Stars der Kappensitzung sind die Vier von "Hexenschuss". Sie bringen feinsten Freiburggroove auf die Bühne – zum Beispiel "Ich will die Baustelle zurück" zum Leo-Wohleb-Stauwunder und die Stadt-Hymne vom legendären Duo Hackepeter. Und sie bringen mit ihrem Schwung Publikum und Elferrat auf die Beine und auch dazu, den Refrain von "Ich wünsch dir Fasnet ohne Leiden" mitzusingen ("düdidübididüü") – als sie fertig sind, hört der Saal gar nicht mehr auf. Die Stimmung hatte zuvor schon Fahrt aufgenommen mit den "Zwölf Halbe" als Funkemariechen ("Schrebergarde in Gefahr") und den zwei Tratschtanten.

Der beste Gag für Frauen
"Ich wollt’ all meine Sorgen ertränken, mei Mann wollt’ aber einfach nid ins Wasser", erzählte eine Tante der anderen. Das Duo bekam die meiste Resonanz vom Publikum – in Form von Uiuiui-Gesängen.

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Lesen Sie den gesamten Artikel hier auf badische-zeitung.de

Eine Bildergalerie von der Kappensitzung gibt es unter http://mehr.bz/kappen.

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