Herzlich Willkommen
auf den Seiten der Breisgauer Narrenzunft Freiburg e.V.
Breisgauer Narrenzunft im Konzerthaus - "Wir kennen keine Krise"WIE WAR’S BEIM Warmlaufen für die Fasnet beim Kappenabend der Breisgauer Narrenzunft im Konzerthaus am Samstagabend? Der Sportclub rackert noch im Stadion gegen Leverkusen, da sind im Konzerthaus schon die Tische fast voll besetzt, Punkt 20.11 Uhr geht’s los mit dem Kappenabend der Breisgauer Narrenzunft. Und weil die Elf die närrische Zahl ist, treten nicht nur je elf Kicker auf dem Rasen an, sondern nach elf Jahren kehrt der Kappen-Tross erstmals wieder in Freiburgs Repräsentationshaus Nummer eins zurück: Nach 60 Jahren Kolpingsaal ist das Konzerthaus nun Heimat für die Fasneter. Wie das funktioniert, hat Julia Littmann gecheckt. Die Location
Klar, den kultigen Old-School-Charme eines Kolpingsaals kann das Konzerthaus nicht aus dem steifen Ärmel schütteln. Die Tribüne vis à vis der Bühne gähnt leer über den Tischreihen, die schlichte Schönheit des multifunktionalen Raums kommt nicht so richtig ausgelassen rüber. Daran ändert auch die lustig bestückte Bühne nicht viel, Eisstand und gelber Sonnenschirm, bisschen Grünes – und die lange Bank des Elferrats. Da muss viel getan werden, um Stimmung in den Saal zu pumpen. Immerhin, die Ansage von Norbert Keller, dem Bruddli vu Herdere, steht: "Der Kolpingsaal is’ nach 60 Jahren nur noch Schutt, jede Wette, ’s Konzerthaus kriegen wir auch kaputt!" Aktualisiert ( Dienstag, den 29. Januar 2013 um 12:40 Uhr ) "Zurück zu meinen Bächle, ohoho"Die Kappensitzung der Freiburger Narren ist witzig, zünftig, temporeich – und "Frau Mayer" der Hit des Abends. Da kann man den Hut ziehen: Die Kappensitzung der Breisgauer Narrenzunft (BNZ) im Kolpingsaal ist so kurzweilig und teils furios gelungen, dass der Sitzungspräsident den Schluss verpasst hat. Zuvor gab’s für so manche Freiburger Begebenheit eins auf die Mütze. Markus J. Weber gab das unpolitische Motto des Abends aus: "Ist auch die Welt voll Narretei, der Narr beweist sich täglich neu", sagte der Münsternarr, konnte sich aber nicht so schnell über die trockene Bühnenluft beschweren, wie ihm Finanzbürgermeister Otto Neideck sein Bier hochreichte. Da blieb Weber die Luft weg, aber nur kurz: "Otto, find ich gut!"
|









